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Wahlticker
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Sie haben ihr Ziel erreicht?

Der vergangene Sonntag war noch einmal richtig spannend. Fast 150 Stichwahlen riefen noch einmal viele Menschen in NRW zur Wahlurne. Die Wahlbeteiligung war dieses Mal, wie leider so oft in zweiten Wahldurchgängen, niedriger als zwei Wochen zuvor: In Dortmund lag sie beispielsweise bei 36,1%, in Münster bei 55,4%, in Düsseldorf bei 42,8%. Spannend: In Gelsenkirchen lag sie jetzt mit knapp 44% nur fünf Prozent unter dem Ergebnis des Wahlgangs zwei Wochen zuvor. Auch in Köln machten sich in diesem Jahr mehr Menschen auf den Weg zur Stichwahl. Im Vergleich zur Stichwahl im Jahr 2020, an der nur 36,2% der Wahlberechtigten teilnahmen, waren es dieses Mal 44,7%.

(Ober-) Bürgermeister*innen

Zur Stichwahl gerufen wurde in sechs der zehn größten Städte NRWs. In Köln, Düsseldorf, Essen und Bonn verpassten die angetretenen Kandidatinnen den Einzug ins (Ober-) Bürgermeister*innen-Amt. Anders sieht es aus in Bielefeld, hier gewann Christina Bauer mit 51,4% die Wahl. Und in Wuppertal konnte Miriam Scherff 74,6% der Stimmen für sich gewinnen. Mit 36 Jahren gehören beide Wahlsiegerinnen zu den jüngsten Oberbürgermeister*innen in NRW.

Landrät*innen

Im Kreis Lippe, im Rhein-Erft-Kreis, im Rhein-Kreis Neuss, im Rhein-Sieg-Kreis, im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie im Kreis Viersen kam es am Sonntag zur Stichwahl unter den Landrät*innen mit einer weiblichen Kandidatin. Nur in einem von ihnen gibt es jetzt eine Wahlsiegerin: Katharina Reinhold gewann im Rhein-Kreis Neuss das Landratsamt mit 62,8%.

Die Gesamtbilanz zeigt: Von den 17 angetretenen Frauen (gegenüber 69 Männern) haben es sechs geschafft, darunter OBs und Landrätinnen im Kreis Gütersloh, Kreis Mettmann, im Rhein-Kreis Neuss, in Bielefeld, Gelsenkirchen und in Wuppertal. Damit ist keine Steigerung der Zahl im Vergleich zu 2020 zu sehen. Die große Frage ist nun natürlich, wie sich die Räte der Kommunen in NRW zusammensetzen. Dazu demnächst mehr in unserem Wahlticker.

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