Zum Hauptinhalt springen

Wahlticker
:

Exklusive Auswertung

Unsere Veranstaltung Gesehen. Gehört. Gewählt. Frauen in der Kommunalpolitik in NRW ist vorbei und den gesamten Nachbericht findet ihr bald hier auf unserer Projektwebsite. Einen Ausschnitt haben wir jetzt schon für euch mitgebracht: Die Zahlen rund um die Kommunalwahl 2025, aufbereitet von Dr. David H. Gehne und Hanna Schömann vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die Wahlbeteiligung steigt (wieder). Seit etwa 10 Jahren ist ein zwar kleiner, aber steter Aufwärtstrend zu beobachten, der zuletzt sogar die Beteiligung an der Landtagswahl 2022 überholt hat. Die wachsende Wahlbeteiligung, so das ZEFIR, kann als Krisensymptom gewertet werden: Menschen sehen sich aufgrund der allgemeinen (politischen) Krisenstimmung motiviert, sich stärker über ihr Wahlrecht einzubringen.
  • Generell gilt: Die Frauenanteile in den Räten sind  stark abhängig von den jeweils im Rat vertretenden Parteien.
  • Die exemplarische Betrachtung des Rats der Stadt Bochum zeigt, dass die Besetzung im Zeitverlauf diverser wurde. 2025 liegt der Frauenanteil bei 38% und ist damit deutlich höher als noch einige Jahrzehnte zuvor – wenn auch noch ein Stück Weg bis zur Parität zurückzulegen ist.
  • Merkbare Unterschiede des Frauenanteils bestehen insbesondere zwischen kreisangehörigen Gemeinden (durchschnittlich 27,7%) und kreisfreien Städten (durchschnittlich 34,2%). Den höchsten Frauenanteil der kreisfreien Städte weist die Stadt Köln mit 43,3% Frauen im Rat auf.
  • 13% aller aktuellen Oberbürgermeister*innen und 9,7% der Landrät*innen sind Frauen.
  • Fazit: Die Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik stagniert und ist in Teilen sogar gesunken.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier: Präsentation ZEFIR

Und nun heißt es DANKE zu sagen für das Interesse an diesem Wahlticker. Nach diesem, dem 17. Kapitel, schließen wir ihn. Wir möchten alle Frauen ermutigen, den Schritt in die Kommunalpolitik zu gehen – unsere Demokratie braucht vielfältige Perspektiven! Alle, die noch Inspiration brauchen, empfehlen wir die restliche Webseite von „Be the Change“: Spannende Role Models und unsere Toolbox.

Das Projektteam von ‘Be the Change. Frauen für Demokratie’

Für gleichberechtigte politische Teilhabe und Demokratieförderung stehen wir auch auf Instagram ein.

Stay tuned 🡒 @bethechange_nrw